hello@normkit.digital
hello@normkit.digital

Vom Token bis zur Pflege: was zu einem tragfähigen Design System gehört

In gewachsenen Produkten finden sich oft mehrere Varianten desselben Buttons, Grautöne ohne erkennbare Regel und eine Figma-Bibliothek, die niemand mehr verbindlich pflegt. Ein Design System setzt dem festgelegte Bausteine, klare Regeln und eine Dokumentation entgegen, mit der Design und Entwicklung gleichermaßen arbeiten. Je nach Ausgangslage setzen wir bei der Marke an, bei einer bestehenden Bibliothek oder bei einem UX Audit des laufenden Produkts. Die folgenden Abschnitte zeigen, woraus ein solches System bei uns besteht und wie wir es aus einer Marke oder einem gewachsenen Bestand heraus entwickeln.

Design Tokens und Grundlagen

Farben, Typografie, Abstände, Raster und Zustände legen wir als benannte Grundwerte fest – im Neuaufbau, bevor die erste Komponente entsteht. Diese Design Tokens sind die Schnittstelle zur Entwicklung: Werden sie dort als Variablen übernommen, wirkt eine Änderung überall, wo der Wert verwendet wird. Auf dieser Ebene sichern wir auch Kontraste und Fokus-Zustände ab – einmal für das ganze System statt in jeder einzelnen Komponente neu.

Komponenten, Module, Templates und UX-Patterns

Auf den Grundlagen entsteht die Bibliothek in Figma: von einzelnen Elementen über Komponenten und Module bis zu Seiten-Templates, jeweils mit Varianten, Zuständen und einer Beschreibung ihrer Funktionalität. Dazu erarbeiten wir UX-Patterns für wiederkehrende Aufgaben, die über die gesamte Plattform gleich funktionieren und Nutzer:innen Sicherheit geben. Das responsive Verhalten definieren wir gleich mit, statt es später Screen für Screen zu klären.

Dokumentation, mit der Teams im Alltag arbeiten

Ein System, das nur als Figma-Datei existiert, verliert schnell an Verbindlichkeit. Wir dokumentieren, wann eine Komponente eingesetzt wird und wann nicht, welche Regeln für Interaktion und Inhalt gelten und wie neue Bausteine ins System kommen. Die Dokumentation liegt dort, wo Ihr Team ohnehin arbeitet, zum Beispiel in Confluence oder Notion. Benennung und Aufbau stimmen wir mit der Entwicklung ab, damit Entwurf und Code nicht auseinanderlaufen.

Brand to Digital: vom Marken-Manual zum UI

Viele Design Manuals regeln Logo, Farben und Schriften, sagen aber wenig darüber, wie sich ein Bedienelement verhält oder wie ein Layout auf dem Smartphone umbricht. Hier setzen wir an: Wir übertragen bestehende Markenidentitäten in den digitalen Raum und ergänzen das Manual um Regeln für UI-Design und Interaktion, um Layout-Prinzipien, Farb- und Typografiesysteme für Bildschirme, zusätzliche Komponenten sowie Guidelines für responsives Verhalten.

Konsolidierung und Pflege bestehender Systeme

Nicht jedes Projekt beginnt bei null. Häufig gibt es eine über Jahre gewachsene Bibliothek mit Dubletten und Komponenten, die im Produkt anders aussehen als im Entwurf. Wir erfassen den Bestand, führen Doppeltes zusammen und legen fest, was bleibt. Danach unterstützen wir bei der Weiterentwicklung – als hands-on Product Designer:innen im Team oder als UX-Lead. So werden neue Anforderungen ins System übersetzt, statt dass jedes Team eigene Lösungen baut.

Passende Projekte: Telekom MagentaMusik · XING AG – zu den Projekten

Über uns

Digitale Exzellenz als UX-UI Advisor, hands-on UX- & Product Designer oder UX- und Kreativlead, im Team oder erweiterten Team mit erfahrenen Spezialisten.

Simon Reif – UX Designer bei Normkit
Simon Reif

ist freelance UX Designer für digitale Plattformen und Services, u. a. für ARD, Telekom und EZB. Er verbindet datenbasierte Methoden, Design Thinking und Service Blueprints zu ganzheitlichen UX-Strategien. Sein Fokus: barrierefreie, skalierbare Designs mit klarer Systemlogik entlang der Customer Journey.

Frank Gruber – Interface Designer und Digital Art Director bei Normkit
Frank Gruber

ist freelance Interface Designer und Digital Art Director mit Fokus auf visuelle Benutzeroberflächen und Design-Systeme. Er gestaltet digitale Markenauftritte für Kunden aus Konsumgüter, Automotive, Healthcare und Medien. Sein Fokus: funktionales, barrierefreies und international einsetzbares Design – skalierbar und konsistent.

Line Andermark – UX Designerin bei Normkit
Line Andermark

ist unabhängige UX Designerin mit Erfahrung aus führenden deutschen Digitalagenturen. Sie gestaltet modulare Interface-Konzepte für komplexe SaaS-Plattformen in Healthcare, EduTech und Mobilität. Ihr Fokus: dateninformierte Lösungen mit UX Audits, Journey Mapping und Remote Testing – zugänglich und strukturiert.

Henning Lüdeke – Designer und Creative Director bei Normkit
Henning Lüdeke

ist freelance Designer und Creative Director mit Fokus auf visuelle Identitäten, interaktive Erlebnisse und digitale Kommunikation. Er arbeitet für Kunden aus Telekommunikation, Retail, Industrie, Bildung und Gesundheit. Sein Fokus: analytisch-konzeptionelles Design, das Strategie, Gestaltung und Technologie verbindet.

Henning Thies – Product Engineer bei Normkit
Henning Thies

ist freelance Product Engineer mit Fokus auf KI-gestützte Backend-Entwicklung und über 15 Jahren Erfahrung mit digitalen Plattformen und Produkten. Er verbindet technische Expertise mit Produktdenken und setzt UX/UI-Konzepte in performante Software um. Sein Fokus: pragmatische, skalierbare Ergebnisse ohne Qualitätsverlust.

Eine Auswahl unserer Kund:innen

Als unabhängige UX Spezialist:innen haben wir mit großartigen Kund:innen zusammengearbeitet – von Hidden Champions, SaaS-Plattformen und Unicorns bis zu Großkonzernen, kulturellen Institutionen und öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten. Manchmal für und bei Agenturen, lieber jedoch im direkten Kundenkontakt — meistens langfristig.

  • Moia
  • ARD
  • XING
  • Telekom
  • Deutsche Welle
  • Allianz
  • Steinway & Sons
  • NDR
  • Fobizz
  • Otto
  • Fork
  • SinnerSchrader
  • Kemmler
  • IBM IX
  • Jimdo

Ausgewählte Projekte

  • Allianz
  • ARD Online
  • BUDNI
  • Deutsche Bank
  • Deutsche Kinemathek Berlin
  • Deutsche Telekom
  • Deutsche Welle
  • Elbphilharmonie
  • fobizz
  • Hamburg Airport
  • Stadt Hamburg & Hamburg.de
  • Haufe
  • Hawesko
  • Lufthansa
  • LimeSurvey
  • McKinsey
  • MEQO
  • MOIA
  • NEXT Conference
  • NDR
  • news aktuell
  • OTTO
  • Rimowa / BAG2GO
  • Robin Alexander – Politischer Journalismus
  • Steinway & Sons Europe
  • Saturn & Mediamarkt
  • Sunrise Communications
  • SWR
  • Techniker Krankenkasse
  • TUI Cruises
  • TV Spielfilm
  • VTG
  • XING
  • ZDF

Services – wofür steht Normkit?

Norm steht für Struktur: standardisierte Prozesse, bewährte UX-Patterns und technische Best Practices. Kit steht für den Baukasten: modulare Bausteine, die sich flexibel zu individuellen Lösungen kombinieren lassen – verlässlich, effizient und ohne Agentur-Overhead.

Strategie & Research

UX Audit & Usability Analyse

Digitale Produkte sollten kontinuierlich weiterentwickelt werden. Wir analysieren bestehende Produkte aus User Experience Expert:innen-Perspektive, erstellen Benchmark-Analysen und geben Ihnen einen klaren Überblick, wo Ihr Produkt im Wettbewerb steht und wie Sie sich kurzfristig und langfristig im Bereich User Experience und Digitalisierung weiterentwickeln können.

UX Strategy & UX Zielbild

Für eine langfristige und erfolgreiche Produktentwicklung ist es für uns essenziell zu wissen, in welche Richtung sich das Produkt entwickeln soll und welche langfristigen Ziele damit verfolgt werden. Wir erstellen die Vision für Ihr Produkt aus UX Perspektive und einhergehend UX Guidelines, die für eine langfristige, einheitliche UX über alle digitalen Touchpoints hinweg verfolgt werden können.

UX Research

Wir bieten qualitative und quantitative User Research, die eine nutzerzentrierte und informierte Entwicklung von digitalen Produkten ermöglicht. Das beinhaltet die Planung von Usertests, die Erstellung von Leitfäden, sowie die Durchführung von Userinterviews und anschließende Auswertung. Je nach Projekt finden wir die passende UX Research Methodik.

Customer Experience (CX)

Für die Entwicklung einer ganzheitlichen Customer Experience betrachten wir die gesamte Nutzerreise – von der ersten Interaktion bis zur langfristigen Kundenbindung. Mit Methoden wie Customer Journey Mapping, Empathy Maps und Service Blueprints identifizieren wir Pain Points und Potenziale entlang aller Kontaktpunkte. Auf dieser Basis entwickeln wir CX-Strategien, die Markenwerte erlebbar machen und die User Experience messbar verbessern.

Konzeption & Design

UX Architektur & Design

Für die Konzeption von digitalen Produkten setzen wir auf die gängigen Softwarelösungen wie Figma. Erste schematische Wireframes helfen uns beim Erstellen des Grundgerüsts. Schnell finden wir den Weg in detaillierte Wireframes, die als Grundlage für einen klickbaren Prototypen dienen. Uns ist konzeptionell bereits alles untergekommen — von inhaltsstarken, großen Plattformen, über digitale Konfiguratoren, Mediatheken und Software Interfaces bis hin zu KI/AI (Künstliche Intelligenz/Artificial Intelligence) Interfaces.

Content Struktur

Komplexe Plattformen und umfangreiche digitale Produkte benötigen eine klare, logische Informationsarchitektur. Wir analysieren die bestehende Struktur und empfehlen Anpassungen, fokussiert auf eine einfache und schnelle Userführung.

Product Design & UI Design

Als freelance Product Designer unterstützen wir bei der Erstellung und Weiterentwicklung von Designsystemen. Elemente, Komponenten, Module, Templates und deren Funktionalität werden von uns definiert. Zudem erarbeiten wir UX Patterns, die ganzheitlich über eine Plattform funktionieren und den Usern Sicherheit geben. Wir arbeiten in einem großen Netzwerk an erfahrenen Spezialisten und können so bei Bedarf weitere UI Designer:innen dazuhaben.

Webdesign & Website-Relaunch

Wir gestalten Websites und begleiten Relaunches – von der Informationsarchitektur über responsives UI-Design bis zur Umsetzung mit Webflow, Kirby oder Wix. Barrierefreiheit nach WCAG ist dabei von Beginn an Teil der Konzeption. Mehr dazu auf unseren Seiten zu Webdesign in Freiburg und Hamburg sowie zum Website-Relaunch 2027.

Branding & Digitale Identität

Digital Branding

Wir entwickeln visuelle Identitäten, Logos und digitale Markenauftritte, die Markenprofil und Wiedererkennung stärken. Durch klare Designs, systematische Markenlogiken und zeitgemäße digitale Ausprägungen schaffen wir konsistente Markenerlebnisse über alle Kanäle hinweg – wirkungsvoll, skalierbar und verlässlich anschlussfähig an die Anforderungen moderner Marketingorganisationen.

Brand to Digital

Wir übertragen bestehende Markenidentitäten in den digitalen Raum und erweitern Design Manuals um klare Regeln für UI-Design, Interaktion und digitale Markenführung. Dazu entwickeln wir zusätzliche Komponenten, Layout-Prinzipien, Farb- und Typografiesysteme sowie Guidelines für responsives Verhalten und digitale Anwendungen. So machen wir Marken konsistent erlebbar – über alle Kanäle hinweg und verlässlich anschlussfähig an moderne digitale Produkte und Plattformen.

KI & Digitale Transformation

KI-Interfaces

Wir unterstützen Unternehmen bei der Entwicklung nutzerzentrierter Interfaces für KI-gestützte Anwendungen. In gemeinsamen Workshops analysieren wir Anwendungsfälle, definieren den KI-Reifegrad und bewerten den Nutzen für die User Experience. Auf dieser Basis entstehen intuitive Interaktionsmodelle, die Transparenz, Vertrauen und Kontrolle in den Mittelpunkt stellen. Wir konzipieren Dialogsysteme, adaptive Oberflächen und Feedbackmechanismen, die komplexe KI-Prozesse für Nutzer verständlich und bedienbar machen. Dabei berücksichtigen wir ethische Fragestellungen, Erklärbarkeit (Explainability) und konsistente Kommunikation zwischen Mensch und Maschine. Wie wir dabei KMU und Organisationen am Oberrhein begleiten, beschreiben wir unter KI-Beratung in Freiburg.

KMU & Mittelstand

Wir unterstützen mittelständische Unternehmen dabei, digitale Chancen gezielt zu nutzen und sich im Markt nachhaltig zu behaupten. Durch strategische Beratung, digitale Roadmaps und die Identifikation relevanter Fördermöglichkeiten helfen wir, Prozesse zu modernisieren, neue Kundenzugänge zu erschließen und bestehende Marktanteile zu sichern. Unser Ansatz: pragmatisch, wirtschaftsorientiert und darauf ausgelegt, den digitalen Anschluss nicht nur zu halten, sondern aktiv auszubauen.

Workshops, Mentoring & Development

UX Workshops

In der laufenden Produktentwicklung bedienen wir uns gerne an den fundierten User Experience- und Design Thinking Methodiken. Gemeinsam erarbeiten wir mit unseren Kunden:innen Idee, explorieren Lösungsansätze und finden den passenden Weg. Stakeholder Anforderungen, generelle Unternehmensziele, sowie die User Perspektive finden bei uns Raum.

UX Mentoring

Unser Wissen weiterzugeben und die Freunde an der Arbeit im Bereich digitale Produktentwicklung zu wecken, ist für uns eine Herzensangelegenheit. Wir erarbeiten gerne mit Studierenden Projekte und halten Seminare im Bereich User Experience. Für Unternehmen bieten wir 1-1 Mentoring Sessions mit Mitarbeitenden an.

Development

Die enge Zusammenarbeit mit der technischen Entwicklung ist für uns essenzieller Bestandteil einer qualitativ hochwertigen Projektumsetzung. Über die Jahre haben wir ein zuverlässiges, höchst professionelles Netzwerk an Frontend-, Backend- und Fullstack-Entwickler:innen aufgebaut, mit denen wir gerne Projekte realisieren. Darüber hinaus arbeiten wir mit den internen Entwicklungsteams der Unternehmen zusammen oder bereiten die Konzepte und funktionellen Beschreibungen detailliert auf für eine externe Entwicklung.

Wie wir arbeiten

Häufige Fragen

Ab wann lohnt sich ein eigenes Design System?

Ein Design System lohnt sich vor allem dann, wenn mehrere Teams oder Produkte dieselben Bausteine nutzen oder wenn Abweichungen zwischen Entwurf und Umsetzung regelmäßig Nacharbeit verursachen. Für eine einzelne, überschaubare Website genügt oft ein schlankes UI-Kit mit Grundwerten und wenigen Komponenten. Den Umfang stimmen wir auf Ihr Produkt und Ihr Team ab, statt ein vollständiges System auf Vorrat zu bauen.

Welche Erfahrung mit Design Systems bringen Sie mit?

Konkrete Design-System-Erfahrung bringen wir aus dem Projekt Telekom MagentaMusik mit: In der Zusammenarbeit von Fork Unstable Media und Normkit gehörten neben dem Design System auch Product Strategy, Creative Direction, UI/UX Design, Production und Continuous Integration zum Umfang, gearbeitet wurde mit Kanban. Bei XING ging es um UX und Product Design für Company Pages und Jobs, mit Jobs-to-be-Done und Research. Im Team liegt der Schwerpunkt von Frank Gruber, Interface Designer und Digital Art Director, auf visuellen Benutzeroberflächen und Design-Systemen.

Liefern Sie nur Figma-Dateien oder auch Code?

Unser Kern ist das System in Figma samt Dokumentation; die Umsetzung in Code entsteht gemeinsam mit Ihrem internen Entwicklungsteam oder mit Frontend-Entwickler:innen aus unserem Netzwerk. Für eine externe Entwicklung bereiten wir Konzepte und funktionale Beschreibungen detailliert auf. Ziehen wir Partner aus unserem Netzwerk hinzu, kommunizieren wir das offen.

Wie wird Barrierefreiheit im Design System verankert?

Barrierefreiheit verankern wir in den Grundlagen, nicht in einzelnen Screens. Kontraste, Fokus-Zustände und Tastaturlogik legen wir auf Ebene der Tokens und Komponenten fest und orientieren uns dabei an WCAG. Seiten, die aus diesen Bausteinen entstehen, bringen diese Grundlagen von Anfang an mit. Eine Prüfung des fertigen Produkts ersetzt das nicht, denn auch Inhalte und Abläufe müssen zugänglich sein. Mehr dazu auf unserer Seite zur digitalen Barrierefreiheit.

Welche Rolle spielt KI bei der Arbeit am Design System?

KI unterstützt, entscheidet aber nicht. Moderne KI-Methodiken sind in unseren Design- und Research-Workflow integriert; in der Exploration helfen sie, Varianten breiter durchzuspielen sowie Konzeption und Prototyping zu beschleunigen. Welche Komponenten ins System gehören, welche Regeln gelten und wo bewusst Ausnahmen erlaubt sind, entscheiden erfahrene Designer:innen. Gerade ein Design System lebt von solchen Abwägungen, die sich nicht automatisieren lassen.

Was kostet ein Design System und wie lange dauert der Aufbau?

Eine Pauschale gibt es nicht, weil Aufwand und Dauer stark davon abhängen, wie viele Produkte, Plattformen und Komponenten das System abdecken soll und ob es bereits eine Grundlage gibt. Sie erhalten deshalb ein individuelles Angebot. Ist der Umfang noch unklar, kann der Digital Experience Impuls (5.000–10.000 €, wenige Wochen) ein Einstieg sein: Wir analysieren Ihre bestehenden digitalen Angebote und leiten Quick Wins und langfristige Optimierungsansätze ab.