Nicht jedes Projekt braucht jede Methode. Ein Weingut am Kaiserstuhl, das seinen Direktvertrieb online ausbauen will, stellt andere Fragen als ein südbadischer Mittelständler, dessen Kundenportal laufend Support-Anfragen auslöst. Deshalb wählen wir die Research-Methodik je nach Projekt und verbinden drei Blickwinkel: die Expert:innensicht in Audit und Benchmark-Analyse, die Sicht Ihrer Nutzer:innen in Interviews und Usertests und den Blick auf die gesamte Journey mit Empathy Maps und Service Blueprints. Jeder Schritt endet in einem Artefakt, mit dem Ihr Team weiterarbeiten kann.
UX Audit und Benchmark-Analyse
Wir prüfen Ihre Website, App oder Plattform aus UX-Expert:innensicht: Navigation, Informationsarchitektur, Inhalte, Interaktion und auf Wunsch die Barrierefreiheit nach WCAG. Eine Benchmark-Analyse ordnet ein, wo Ihr Angebot im Wettbewerb steht. Sprechen Sie auch Kund:innen in Basel oder der Nordwestschweiz an, gehört der Schweizer Wettbewerb mit in den Vergleich. Am Ende steht eine Befundliste nach Dringlichkeit: was sich mit überschaubarem Aufwand kurzfristig verbessern lässt und welche Themen eine größere Weiterentwicklung brauchen.
Interviews und Usertests mit Ihren Nutzer:innen
Ein Audit zeigt, wo Probleme wahrscheinlich sind. Ob und warum sie tatsächlich auftreten, zeigt erst der Kontakt mit Ihren Nutzer:innen. Wir planen die Usertests, schreiben die Gesprächsleitfäden, führen die Interviews und werten sie aus; liegen Nutzungsdaten vor, ergänzen quantitative Auswertungen die qualitativen Befunde. Sessions laufen remote oder, wenn die Zielgruppe es nahelegt, vor Ort. Sie erhalten Leitfaden, Auswertung und die abgeleiteten Empfehlungen. Erfahrung aus unserem Netzwerk: Bei der MedTech-App MEQO gehörten Co-Design mit Patient:innen und Evidence-based Design zur Arbeit.
Journey Maps, Empathy Maps und Service Blueprints
Viele Brüche entstehen nicht auf einer einzelnen Seite, sondern zwischen den Kontaktpunkten: zwischen Anfrageformular und Rückruf, Angebot und Auftrag, Bestellung und Lieferung. Die Customer Journey Map zeichnet die Nutzerreise von der ersten Interaktion bis zur langfristigen Kundenbindung nach. Empathy Maps halten fest, was Ihre Zielgruppen denken, fühlen, sagen und tun. Der Service Blueprint legt offen, welche Abläufe, Rollen und Systeme hinter jedem Kontaktpunkt stehen. Für die Zentrale Stelle Verpackungsregister haben wir gemeinsam mit Juno Website Audit, Journey Mapping und Persona-Entwicklung verbunden.
UX-Zielbild, UX Guidelines und CX-Strategie
Aus den Befunden entsteht das UX-Zielbild: eine Vision aus Nutzersicht, wohin sich Ihr Produkt langfristig entwickeln soll. Dazu gehören UX Guidelines, damit Website, Shop, App oder Kundenportal über alle Touchpoints einheitlich funktionieren, und eine CX-Strategie, die Markenwerte an den Kontaktpunkten erlebbar macht. Wir klären mit Ihnen, woran sich Erfolg messen lässt, und übersetzen das Zielbild auf Wunsch in eine digitale Roadmap. Soll ein neues Angebot entstehen, führt der Vision Sprint (10.000–20.000 €, einige Wochen) bis zum klickbaren Visionsprototyp.
Einstieg mit dem Digital Experience Impuls
Der Impuls eignet sich, wenn Ihre Website im Grunde funktioniert, Sie aber nicht genau sagen können, woran es hakt, oder wenn Sie vor einem größeren Projekt eine fundierte Entscheidungsgrundlage brauchen. Er umfasst Kick-off-Workshop und Touchpoint-Analyse, ein Experience-Konzept mit Quick Wins und langfristigen Optimierungsansätzen sowie Ergebnisdokumentation und Abschlusspräsentation; 5.000–10.000 €, wenige Wochen. Gespräche mit Nutzer:innen sind darin nicht enthalten; sollen sie Teil des Impulses werden, legen wir den Umfang vorab in einem individuellen Angebot fest.
Passende Projekte: Zentrale Stelle Verpackungsregister (ZSVR) · MEQO · XING AG – zu den Projekten