hello@normkit.digital
hello@normkit.digital

Vom ersten Interesse bis zur Anfrage: wie wir GreenTech-Produkte erklärbar machen

Bei GreenTech-Produkten entscheidet selten ein einzelner Screen. Zwischen dem ersten Interesse und einer konkreten Anfrage liegen Fragen zu Technik, Kosten, Montage und Zuständigkeiten – und häufig mehrere Beteiligte, die unterschiedliche Antworten brauchen. Ein Konfigurator oder eine Plattform hilft nur, wenn sie diese Fragen in einer sinnvollen Reihenfolge beantwortet und offen zeigt, was erst eine Fachperson klären kann. Daran arbeiten wir auf drei Ebenen: Journey, Interface und Struktur.

Journey Mapping, bevor der erste Screen entsteht

Bevor wir einen Konfigurator skizzieren, klären wir, wer ihn in welcher Phase der Entscheidung nutzt – etwa Privatpersonen in der Orientierung, Fachbetriebe in der Beratung oder Ihr Vertrieb bei der Angebotserstellung. Mit Customer Journey Mapping und Service Blueprints machen wir sichtbar, wo Informationen fehlen, wo Interessierte abspringen und welche Schritte außerhalb der Website weiterlaufen. Im Projekt für Autarq Solardachziegel war Journey Mapping Teil des Leistungsumfangs.

Konfiguratoren, die Abhängigkeiten offenlegen

Ein Produktkonfigurator für ein technisches Produkt ist eine Kette von Regeln: Eine Auswahl schränkt die nächste ein, manche Angaben lassen sich erst vor Ort prüfen. Wir ordnen die Schritte so, dass Nutzer:innen jederzeit sehen, was ihre Auswahl bewirkt, was noch fehlt und was später eine Fachperson klärt. Wireframes und ein klickbarer Prototyp in Figma machen diese Logik testbar, bevor sie programmiert wird – mit Usertests, wenn der Projektrahmen es erlaubt.

Plattformkonzeption für mehrere Zielgruppen

Auf einer GreenTech-Plattform treffen oft Gruppen mit sehr unterschiedlichen Fragen aufeinander, etwa Endkund:innen, Partnerbetriebe, Planer:innen oder Presse. Wir entwickeln eine Informationsarchitektur, die diese Pfade trennt, ohne den Auftritt zu zersplittern, und definieren Komponenten und UX-Patterns, die über die gesamte Plattform tragen. Konzepte und funktionale Beschreibungen bereiten wir so auf, dass Ihr internes Team oder Entwickler:innen aus unserem Netzwerk direkt damit weiterarbeiten können.

Futuring: pro bono für eine Nachhaltigkeits-App

Für Futuring, eine App rund um Nachhaltigkeit, haben wir pro bono UX & UI Design beigetragen – im Rahmen der #WirVsVirus-Kampagne der Bundesregierung. Für Pro-bono-Projekte sind wir weiterhin offen: Wenn Sie eine Initiative, ein gemeinnütziges Vorhaben oder ein Projekt mit gesellschaftlichem Mehrwert planen, schreiben Sie uns an hello@normkit.digital. Wir prüfen jede Anfrage individuell.

Green UX als Haltung, nicht als Kennzahl

Ressourcenschonend gestalten heißt für uns zuerst: weglassen, was der Entscheidung Ihrer Nutzer:innen nicht dient. Videos ohne erkennbaren Zweck, überdimensionierte Bilder oder Skripte, die niemand braucht, stellen wir schon im Konzept zur Diskussion, statt sie später mühsam zu entfernen. In der Entwicklung achten wir auf eine performante Umsetzung. Konkrete Einsparwerte für Energie oder CO₂ nennen wir nicht, denn belegen ließen sie sich nur durch eine eigene Messung.

Passende Projekte: Autarq Solardachziegel · Futuring – zu den Projekten

Über uns

Digitale Exzellenz als UX-UI Advisor, hands-on UX- & Product Designer oder UX- und Kreativlead, im Team oder erweiterten Team mit erfahrenen Spezialisten.

Simon Reif – UX Designer bei Normkit
Simon Reif

ist freelance UX Designer für digitale Plattformen und Services, u. a. für ARD, Telekom und EZB. Er verbindet datenbasierte Methoden, Design Thinking und Service Blueprints zu ganzheitlichen UX-Strategien. Sein Fokus: barrierefreie, skalierbare Designs mit klarer Systemlogik entlang der Customer Journey.

Frank Gruber – Interface Designer und Digital Art Director bei Normkit
Frank Gruber

ist freelance Interface Designer und Digital Art Director mit Fokus auf visuelle Benutzeroberflächen und Design-Systeme. Er gestaltet digitale Markenauftritte für Kunden aus Konsumgüter, Automotive, Healthcare und Medien. Sein Fokus: funktionales, barrierefreies und international einsetzbares Design – skalierbar und konsistent.

Line Andermark – UX Designerin bei Normkit
Line Andermark

ist unabhängige UX Designerin mit Erfahrung aus führenden deutschen Digitalagenturen. Sie gestaltet modulare Interface-Konzepte für komplexe SaaS-Plattformen in Healthcare, EduTech und Mobilität. Ihr Fokus: dateninformierte Lösungen mit UX Audits, Journey Mapping und Remote Testing – zugänglich und strukturiert.

Henning Lüdeke – Designer und Creative Director bei Normkit
Henning Lüdeke

ist freelance Designer und Creative Director mit Fokus auf visuelle Identitäten, interaktive Erlebnisse und digitale Kommunikation. Er arbeitet für Kunden aus Telekommunikation, Retail, Industrie, Bildung und Gesundheit. Sein Fokus: analytisch-konzeptionelles Design, das Strategie, Gestaltung und Technologie verbindet.

Henning Thies – Product Engineer bei Normkit
Henning Thies

ist freelance Product Engineer mit Fokus auf KI-gestützte Backend-Entwicklung und über 15 Jahren Erfahrung mit digitalen Plattformen und Produkten. Er verbindet technische Expertise mit Produktdenken und setzt UX/UI-Konzepte in performante Software um. Sein Fokus: pragmatische, skalierbare Ergebnisse ohne Qualitätsverlust.

Eine Auswahl unserer Kund:innen

Als unabhängige UX Spezialist:innen haben wir mit großartigen Kund:innen zusammengearbeitet – von Hidden Champions, SaaS-Plattformen und Unicorns bis zu Großkonzernen, kulturellen Institutionen und öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten. Manchmal für und bei Agenturen, lieber jedoch im direkten Kundenkontakt — meistens langfristig.

  • Moia
  • ARD
  • XING
  • Telekom
  • Deutsche Welle
  • Allianz
  • Steinway & Sons
  • NDR
  • Fobizz
  • Otto
  • Fork
  • SinnerSchrader
  • Kemmler
  • IBM IX
  • Jimdo

Ausgewählte Projekte

  • Allianz
  • ARD Online
  • BUDNI
  • Deutsche Bank
  • Deutsche Kinemathek Berlin
  • Deutsche Telekom
  • Deutsche Welle
  • Elbphilharmonie
  • fobizz
  • Hamburg Airport
  • Stadt Hamburg & Hamburg.de
  • Haufe
  • Hawesko
  • Lufthansa
  • LimeSurvey
  • McKinsey
  • MEQO
  • MOIA
  • NEXT Conference
  • NDR
  • news aktuell
  • OTTO
  • Rimowa / BAG2GO
  • Robin Alexander – Politischer Journalismus
  • Steinway & Sons Europe
  • Saturn & Mediamarkt
  • Sunrise Communications
  • SWR
  • Techniker Krankenkasse
  • TUI Cruises
  • TV Spielfilm
  • VTG
  • XING
  • ZDF

Services – wofür steht Normkit?

Norm steht für Struktur: standardisierte Prozesse, bewährte UX-Patterns und technische Best Practices. Kit steht für den Baukasten: modulare Bausteine, die sich flexibel zu individuellen Lösungen kombinieren lassen – verlässlich, effizient und ohne Agentur-Overhead.

Strategie & Research

UX Audit & Usability Analyse

Digitale Produkte sollten kontinuierlich weiterentwickelt werden. Wir analysieren bestehende Produkte aus User Experience Expert:innen-Perspektive, erstellen Benchmark-Analysen und geben Ihnen einen klaren Überblick, wo Ihr Produkt im Wettbewerb steht und wie Sie sich kurzfristig und langfristig im Bereich User Experience und Digitalisierung weiterentwickeln können.

UX Strategy & UX Zielbild

Für eine langfristige und erfolgreiche Produktentwicklung ist es für uns essenziell zu wissen, in welche Richtung sich das Produkt entwickeln soll und welche langfristigen Ziele damit verfolgt werden. Wir erstellen die Vision für Ihr Produkt aus UX Perspektive und einhergehend UX Guidelines, die für eine langfristige, einheitliche UX über alle digitalen Touchpoints hinweg verfolgt werden können.

UX Research

Wir bieten qualitative und quantitative User Research, die eine nutzerzentrierte und informierte Entwicklung von digitalen Produkten ermöglicht. Das beinhaltet die Planung von Usertests, die Erstellung von Leitfäden, sowie die Durchführung von Userinterviews und anschließende Auswertung. Je nach Projekt finden wir die passende UX Research Methodik.

Customer Experience (CX)

Für die Entwicklung einer ganzheitlichen Customer Experience betrachten wir die gesamte Nutzerreise – von der ersten Interaktion bis zur langfristigen Kundenbindung. Mit Methoden wie Customer Journey Mapping, Empathy Maps und Service Blueprints identifizieren wir Pain Points und Potenziale entlang aller Kontaktpunkte. Auf dieser Basis entwickeln wir CX-Strategien, die Markenwerte erlebbar machen und die User Experience messbar verbessern.

Konzeption & Design

UX Architektur & Design

Für die Konzeption von digitalen Produkten setzen wir auf die gängigen Softwarelösungen wie Figma. Erste schematische Wireframes helfen uns beim Erstellen des Grundgerüsts. Schnell finden wir den Weg in detaillierte Wireframes, die als Grundlage für einen klickbaren Prototypen dienen. Uns ist konzeptionell bereits alles untergekommen — von inhaltsstarken, großen Plattformen, über digitale Konfiguratoren, Mediatheken und Software Interfaces bis hin zu KI/AI (Künstliche Intelligenz/Artificial Intelligence) Interfaces.

Content Struktur

Komplexe Plattformen und umfangreiche digitale Produkte benötigen eine klare, logische Informationsarchitektur. Wir analysieren die bestehende Struktur und empfehlen Anpassungen, fokussiert auf eine einfache und schnelle Userführung.

Product Design & UI Design

Als freelance Product Designer unterstützen wir bei der Erstellung und Weiterentwicklung von Designsystemen. Elemente, Komponenten, Module, Templates und deren Funktionalität werden von uns definiert. Zudem erarbeiten wir UX Patterns, die ganzheitlich über eine Plattform funktionieren und den Usern Sicherheit geben. Wir arbeiten in einem großen Netzwerk an erfahrenen Spezialisten und können so bei Bedarf weitere UI Designer:innen dazuhaben.

Webdesign & Website-Relaunch

Wir gestalten Websites und begleiten Relaunches – von der Informationsarchitektur über responsives UI-Design bis zur Umsetzung mit Webflow, Kirby oder Wix. Barrierefreiheit nach WCAG ist dabei von Beginn an Teil der Konzeption. Mehr dazu auf unseren Seiten zu Webdesign in Freiburg und Hamburg sowie zum Website-Relaunch 2027.

Branding & Digitale Identität

Digital Branding

Wir entwickeln visuelle Identitäten, Logos und digitale Markenauftritte, die Markenprofil und Wiedererkennung stärken. Durch klare Designs, systematische Markenlogiken und zeitgemäße digitale Ausprägungen schaffen wir konsistente Markenerlebnisse über alle Kanäle hinweg – wirkungsvoll, skalierbar und verlässlich anschlussfähig an die Anforderungen moderner Marketingorganisationen.

Brand to Digital

Wir übertragen bestehende Markenidentitäten in den digitalen Raum und erweitern Design Manuals um klare Regeln für UI-Design, Interaktion und digitale Markenführung. Dazu entwickeln wir zusätzliche Komponenten, Layout-Prinzipien, Farb- und Typografiesysteme sowie Guidelines für responsives Verhalten und digitale Anwendungen. So machen wir Marken konsistent erlebbar – über alle Kanäle hinweg und verlässlich anschlussfähig an moderne digitale Produkte und Plattformen.

KI & Digitale Transformation

KI-Interfaces

Wir unterstützen Unternehmen bei der Entwicklung nutzerzentrierter Interfaces für KI-gestützte Anwendungen. In gemeinsamen Workshops analysieren wir Anwendungsfälle, definieren den KI-Reifegrad und bewerten den Nutzen für die User Experience. Auf dieser Basis entstehen intuitive Interaktionsmodelle, die Transparenz, Vertrauen und Kontrolle in den Mittelpunkt stellen. Wir konzipieren Dialogsysteme, adaptive Oberflächen und Feedbackmechanismen, die komplexe KI-Prozesse für Nutzer verständlich und bedienbar machen. Dabei berücksichtigen wir ethische Fragestellungen, Erklärbarkeit (Explainability) und konsistente Kommunikation zwischen Mensch und Maschine. Wie wir dabei KMU und Organisationen am Oberrhein begleiten, beschreiben wir unter KI-Beratung in Freiburg.

KMU & Mittelstand

Wir unterstützen mittelständische Unternehmen dabei, digitale Chancen gezielt zu nutzen und sich im Markt nachhaltig zu behaupten. Durch strategische Beratung, digitale Roadmaps und die Identifikation relevanter Fördermöglichkeiten helfen wir, Prozesse zu modernisieren, neue Kundenzugänge zu erschließen und bestehende Marktanteile zu sichern. Unser Ansatz: pragmatisch, wirtschaftsorientiert und darauf ausgelegt, den digitalen Anschluss nicht nur zu halten, sondern aktiv auszubauen.

Workshops, Mentoring & Development

UX Workshops

In der laufenden Produktentwicklung bedienen wir uns gerne an den fundierten User Experience- und Design Thinking Methodiken. Gemeinsam erarbeiten wir mit unseren Kunden:innen Idee, explorieren Lösungsansätze und finden den passenden Weg. Stakeholder Anforderungen, generelle Unternehmensziele, sowie die User Perspektive finden bei uns Raum.

UX Mentoring

Unser Wissen weiterzugeben und die Freunde an der Arbeit im Bereich digitale Produktentwicklung zu wecken, ist für uns eine Herzensangelegenheit. Wir erarbeiten gerne mit Studierenden Projekte und halten Seminare im Bereich User Experience. Für Unternehmen bieten wir 1-1 Mentoring Sessions mit Mitarbeitenden an.

Development

Die enge Zusammenarbeit mit der technischen Entwicklung ist für uns essenzieller Bestandteil einer qualitativ hochwertigen Projektumsetzung. Über die Jahre haben wir ein zuverlässiges, höchst professionelles Netzwerk an Frontend-, Backend- und Fullstack-Entwickler:innen aufgebaut, mit denen wir gerne Projekte realisieren. Darüber hinaus arbeiten wir mit den internen Entwicklungsteams der Unternehmen zusammen oder bereiten die Konzepte und funktionellen Beschreibungen detailliert auf für eine externe Entwicklung.

Wie wir arbeiten

Häufige Fragen

Haben Sie bereits einen Produktkonfigurator für ein GreenTech-Produkt gestaltet?

Ja, für Autarq Solardachziegel. Neben dem Produktkonfigurator gehörten Journey Mapping und die Plattformkonzeption zum Projekt; weitere Details oder Zahlen zur Wirkung veröffentlichen wir hier nicht. Digitale Konfiguratoren gehören neben inhaltsstarken Plattformen, Mediatheken und Software-Interfaces zu den Produkttypen, die wir konzipieren.

Was müssen wir mitbringen, damit die Logik im Konfigurator stimmt?

Vor allem Fachleute, die die technischen Regeln Ihres Produkts kennen. Welche Optionen sich gegenseitig ausschließen, was sich nur vor Ort prüfen lässt und wo Preise variieren, erarbeiten wir mit ihnen in Workshops. Daraus entstehen Wireframes, ein klickbarer Prototyp und eine Beschreibung der Regeln, mit der Ihr Entwicklungsteam oder Spezialist:innen aus unserem Netzwerk weiterarbeiten. Die Anbindung an Produkt- und Preisdaten ist danach Aufgabe der Entwicklung.

Welches Einstiegspaket passt zu einem Konfigurator- oder Plattformprojekt?

Für ein neues Angebot passt in der Regel der Vision Sprint: In einigen Wochen entstehen Experience-Konzept, Konzeptvision und ein klickbarer Visionsprototyp, die Investition liegt bei 10.000–20.000 €. Daran kann die Umsetzung direkt anschließen. Läuft Ihr Konfigurator bereits, ist der Digital Experience Impuls meist der passendere Start: Touchpoint-Analyse und ein Experience-Konzept mit Quick Wins und langfristigen Optimierungsansätzen, für 5.000–10.000 € in wenigen Wochen.

Können Sie den CO₂-Fußabdruck unserer Website oder App messen?

Nein, Messung und CO₂-Bilanzierung gehören nicht zu unseren Leistungen. Green UX verstehen wir als gestalterische Haltung: schlanke, performante Interfaces und der Verzicht auf Elemente, die viel Datenvolumen erzeugen, aber wenig erklären. Wenn Sie belastbare Werte brauchen, etwa für einen Nachhaltigkeitsbericht, lassen Sie diese am besten von Fachleuten für CO₂-Bilanzierung erheben – idealerweise vor und nach einer Überarbeitung, damit der Unterschied nachvollziehbar wird.

Muss ein Produktkonfigurator barrierefrei sein?

Das kann rechtlich gefordert sein und ist in jedem Fall sinnvoll. Seit dem 28. Juni 2025 gilt das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz unter anderem für Onlineshops und digitale Dienstleistungen gegenüber Verbraucher:innen; Kleinstunternehmen, die Dienstleistungen anbieten, sind ausgenommen. Ob Ihr Konfigurator darunter fällt, hängt vom Einzelfall ab. Barrierefreiheit nach WCAG war unter anderem Teil der Projekte MEQO und Zentrale Stelle Verpackungsregister (gemeinsam mit Juno). Diese Einschätzung ersetzt keine Rechtsberatung.